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Die Turmhügelburg                                                

Aus dem Hochmittelalter dürfte die südlich von Wipshausen in der Erseniederung gelegene >> Burg <<, eine Turmhügelburg, von Fachleuten >> Motte<< genannt stammen.

Ein zeitbestimmender Siedlungsrest wurde 1946 dort gefunden, der Rand eines großen Kugeltopfes.

Er ähnelt denen von der Wüstung Lüddinghausen (s.o.). Nach Dr. Dehnke gehört er- und damit auch das Gebäude, das auf der Motte stand der karolingisch-ottonischen Periode an ( 8. - 12. Jh. n. Chr).

Da bisher keine archäologischen Untersuchungen (Ausgrabungen) vorgenommen wurden, kann z. Zt. über Umfang und Art des Baues nichts Bestimmtes ausgesagt werden.

Das Gebäude wird sich in den Grenzen einer verhältnismäßig kleinen Motte gehalten haben.

Das Baumaterial bestand, wie aus noch vorhandenen Einzelfunden hervorgeht, aus Bruchsteinen der Steinbrüche bei Hoheneggelsen.

 Aus Wealden-Sandstein der Steinbrüche am Fissenberge zwischen Abbensen und Edesse ist im 12. Jh. der Turm der Kirche in Wipshausen erbaut worden. Das Ergebnis der Untersuchung der Gesteinsproben von Burg und Kirche durch Fachleute des Niedersächischen Amtes für Bodenforschung in Hannover liegt jetzt vor.

Wenn die Motte (Burg) auch von Wall und Graben umgeben war, so war sie doch zu klein, um als >>Flüchtlingsburg<< angesehen zu werden.

Eher ist anzunehmen, dass wir es hier mit dem Sitz eines Vogtes zu tun haben, der die Rechte einer begüterten adligen Familie gegenüber den Dorfbewohnern zu vertreten hatte.

 

 

 

So kann die Motte in Wipshausen einmal ausgesehen haben. Typisch sind ein künstlicher Hügel und ein Turm in der Mitte.    

© Chronik Wipshausen

 

 

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